When 2 days feels like a week (english)- Wenn sich zwei Tage anfühlen wie eine Woche (Deutsch)

FrauGlobetrotterin @globetrotterin
· September 2019 · 8 min read · Switzerland · #nature

Dear Steemians

A hike to a SAC hut was at the top of the bucketlist this summer, so I'm so happy that it worked out in late summer and we got the perfect weekend.

Our destination for Saturday evening was the Oberaletschhütte in Valais. As the name suggests, at the Oberaletsch glacier. The Aletsch Glacier is probably the best known as well as the largest in Switzerland.

So I started at 09.30 am, at 12 noon we finally arrived at our starting point on the Belalp.
In Bern my friend Bettina joined me.


Day 1:
We had 4-5 hours ahead of us with barely 10 kilometers.

Since we started only at noon it was already very hot. no breeze and the sun was burning. The first part was down and flat, a good start before it started with the ascent.

After a lunch break the ascent started.
Then came the first spot I was afraid of. Since I'm not quite free of giddiness, I'm a little scared about bridges and exposed spots.

This path was made new a few years ago for the sheeps, so it is literally carved into the stone. But it looks much worse than it is. So the first part has already been overcome without any problems.

Then it simply went up, partly steep and everything in the blazing sun, the sweat ran down.

Then we walked a little bit over a ridge and you could see the glacier from far away.

Then we had to walk all the way to the hut. The path was partly exposed, but wide enough and secured with ropes. So it was less bad than expected.


You could see the hut from quite far in front, but the way was still extremely long and it felt endless.

And then after finally 4.5 hours we arrived at the hut. We made it but happy.

First we enjoyed of course the last sunbeams before we had dinner at 18.30 pm. Before that we washed a bit in the outside bathtub and prepared our bed.


After dinner there was quite a sunset. For dinner we had goulash with potato stick and salad. And for dessert a crumble cake. Mhhh that was delicious.

We were so tired, we were already in bed at 8:30.
Fortunately I had to go to the toilet once more, because it was full moon last night and so I could still see the beautiful moon and take a more or less good photo at night and moonlight.


But after that I slept deeply.....

Day 2:
... that I almost missed the beautiful morning red.

The breakfast was unfortunately a bit small, then teeth were brushed and everything was packed up.
Of course we didn't want to miss the first rays of sunshine. And a small photo shoot was not to be missed.



Then we were also ready for the way back to Riederalp.

In the beginning it was still a bit fresh, but after half an hour gloves and headband were taken off again.

I noticed some exposed places a bit worse today, but still very well doable.

I'm sorry for all the photos, it was just too beautiful and the glacier and everything looked different today with different light than yesterday.


Also the view to the side of Dom and Dufourspitze was simply great.

Today we first had to walk down almost 1'500 meters of altitude to cross the suspension bridge and then walk up to Riederalp again.

Then I saw my nightmare from afar...


As already mentioned, I suffer from fear of heights.... But I knew I had no choice but to go over there...
But before that a pretty goat crossed our way.


But then came the moment....

I walked over this bridge, did my psyche good and said loudly to me "You can do it, nothing can happen to you, the bridge is super secured, you do it very well, you can do it". I didn't even look down, my hands trembled so much that I can hardly hold myself anymore. But I did it and I am proud!


After that I needed a break. How good that a little lake came directly and after 4 hours we took our first break for Lunch.

Strengthened we startet into the last part. Everything through forest up to Riederalp. How nice that we had shade, because it was extremely hot, and that in the middle of September.

And after a total of 5.5 hours we finally arrived at Riederalp.

What a weekend. It was exhausting, but for me such days in the mountains feel like a week of holiday. It was beautiful in Valais.
Thanks mother nature


Liebe Steemians

Eine Wanderung zu einer SAC Hütte stand diesen Sommer ganz oben auf der Liste, umso mehr freue ich mich, dass es jetzt im Spätsommer doch noch geklappt hat und wir das perfekte Wochenende erwischt haben.

Unser Ziel für Samstag abend war die Oberaletschhütte im Wallis. Wie der Name schon sagt, beim Oberaletschgletscher. Der Aletschgletscher ist der wohl bekannteste wie auch der grösste der Schweiz.

Ich startet also um 09.30 Uhr bei mir, um 12 Uhr waren wir endlich bei unserem Startpunkt auf der Belalp angekommen.
In Bern ist dann noch meine Freundin Bettina dazugestossen.

Tag 1:
Wir hatten 4-5 Stunden vor uns mit knappen 10 Kilometern.

Da wir erst mittags starteten war es bereits sehr heiss. kein Lüftchen ging und die Sonne drückte. Der erste Teil war mit runter und flach ein guter Start bevor es dann mit dem Anstieg startete.

Nach einer Lunchpause fing dann der Anstieg an.
Dann kam auch schon die erste Stelle vor der ich angst hatte. Da ich ja nicht ganz schwindelfrei bin, bin ich etwas heikel was Brücken und ausgesetzte Stellen angeht.

Dieser Weg wurde vor ein paar Jahren neu gemacht für die Schafe, der Weg ist also wortwörtlich in den Stein gemeisselt. Es sieht jedoch viel schlimmer aus als es ist. Die erste Hürde wurde also schon ohne Probleme geschafft.

Dann ging es einfach nur noch hoch, zum teil steil und alles an der prallen Sonne, der Schweiss lief runter.

Ein kleines Stück liefen wir dann über einen Grat und man sah von Weitem schon den Gletscher


Dann mussten wir alles bis hinten laufen bis zur Hütte. Der Weg war zwar zum Teil ausgesetzt, jedoch breit genug und mit Seilen gesichert. Es war also weniger schlimm als erwartet.


Die Hütte konnte man schon von ziemlich weit vorne sehen, trotzdem zog sich der Weg noch extrem lange und es fühlte sich endlos an.

Und dann nach endlich 4.5 Stunden kamen wir in der Hütte an. Geschafft aber glücklich.


Erst genossen wir natürlich noch die letzten Sonnenstrahlen bevor es um 18.30 Uhr Abendessen gab. Vorher haben wir uns in der Aussenbadewanne noch etwas gewaschen und unser Bett vorbereitet.


Nach dem Abendessen gab es noch ein ganz schönes Abendrot. Zum Abendessen gab es übrigens Goulasch mit Kartoffelstock und Salat. Und zum Dessert ein Streuselkuchen. Mhhh war das lecker.


Wir waren so müde, dass wir bereits um 20.30 Uhr im Bett waren.
Zum Glück musste ich einmal noch aufs Klo, denn es war ja Vollmond letzte Nacht und so konnte ich den wunderschönen Mond noch sehen und noch ein mehr oder weniger gutes Foto bei Nacht und Mondschein machen.

Danach habe ich aber habe tief und fest geschlafen....

Tag 2:
… so dass ich noch fast das wunderschöne Morgenrot verpasst habe.

Das Frühstück fiel leider etwas klein aus, danach wurden Zähne geputzt und alles zusammengepackt.
Natürlich wollten wir die ersten Sonnenstrahlen nicht verpassen. Und ein kleines Fotoshooting durfte auch nicht fehlen.



Dann waren wir auch ready für den Weg zurück auf die Riederalp.


Anfangs war es noch etwas frisch, jedoch wurden Handschuhe und Stirnband nach einer halben Stunden wieder abgelegt.

Einige ausgesetzte Stellen nahm ich heute etwas schlimmer wahr, jedoch immer noch sehr gut machbar.
Tut mir leid für die vielen Fotos, es war einfach zu schön und der Gletscher und alles sah heute mit anderem Licht auch irgendwie anders aus als gestern.


Auch die Sicht auf die Seite von Dom und Dufourspitze war einfach toll

Heute mussten wir erstmal fast 1'500 Höhenmeter runter laufen um die Hängebrücke zu überqueren und dann einiges wieder hoch zur Riederalp zu laufen.

Dann sah ich schon von Weitem mein Albtraum...


Wie schon erwähnt leide ich an Höhenangst.... Aber ich wusste, mir bleibt keine andere Wahl als da rüber...
Aber vorher hat noch eine hübsche Ziege unseren Weg gekreuzt.


Doch dann kam der Moment....

Ich bin über diese Brücke gelaufen, tat war meiner Psyche gut tat und sage laut zu mir "Du schaffst das, dir kann nichts passieren, die Brücke ist super gesichert, du machst das sehr gut, du schaffst das". Ich habe nicht einmal runtergeschaut, meine Hände haben so sehr gezittert, dass ich mich kaum mehr halten kann. Aber ich habs geschafft und ich bin stolz!


Danach brauchte ich erstmal eine Pause. Wie gut, dass direkt ein kleines Seelein kam und wir nach 4 Stunden unsere erste Essenspause einlegten.

Gestärkt nahmen wir noch das letzte Stück in Angriff. Alles durch Wald hoch zur Riederalp. Wie schön, dass wir schatten hatten, denn es war extrem heiss, und das mitte September.

Und nach gesamthaft 5.5 Stunden kamen wir endlich auf der Riederalp an.

Was für ein Wochenende. Es war anstrengend, jedoch fühlen sich für mich solche Tage in den Bergen an wie eine Woche Urlaub. Es war wunderschön im Wallis.
Danke Mutternatur



Topics: NATUREDEUTSCHPHOTOGRAPHY

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